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Wenn Sie mehr wissen wollen, haben wir nachfolgend noch einen Bericht über meinen Traumberuf, den ich ausübe:
Die Überall-Abteilung:
Im Klinikum Ingolstadt arbeiten rund 170 verschiedene Berufe, die sich in unterschiedliche Abteilungen auf die Bereiche Ärztlicher Dienst, Pflege sowie Verwaltung und Technik verteilen und genau umschriebene Aufgabengebiete haben. Eine kleine Abteilung aber ist überall präsent und immer ein wenig zuständig. Sie steht in Kontakt mit fast allen Bereichen im Klinikum. Spätestens überall dort, wo etwas Neues geschieht, ist die Stabsstelle Presse/PR sofort zur Stelle.
Wenn Joschi Haunsperger durch die Gänge im Klinikum Ingolstadt läuft, dann kommt er aus dem Grüßen kaum mehr heraus – und zwar egal, ob er auf Station, im NotfallZentrum oder in den Versorgungsgängen im Untergeschoss unterwegs ist. Bei seiner Stellvertreterin Claudia Meyer und den anderen Mitarbeitern der Stabsstelle Presse/PR ist das inzwischen nicht viel anders. Denn die kleine Abteilung hat eine große Wirkung und ein großes Aufgabengebiet, das sich auf das gesamte Klinikum, aber auch darüber hinaus erstreckt. Die Stabsstelle Presse/PR ist so etwas wie das zentrale Verbindungsglied zwischen dem Klinikum und der Öffentlichkeit in all ihren Formen und Ausprägungen.
Insbesondere mit den Medien pflegt die Stabsstelle natürlich enge Verbindungen, denn die Abwicklung von Kontakten mit Medien als Plattformen für die Öffentlichkeit ist eine der Hauptaufgaben der Öffentlichkeitsarbeit. Als großes Schwerpunktkrankenhaus ist das Klinikum natürlich der zentrale medizinische Knotenpunkt im Netz der Gesundheitsversorgung in der Region 10 in Mittelbayern mit einem Einzugsgebiet von mehr als einer halben Million Menschen. Gesundheit ist ein Thema, das jeden angeht und sich besonders in einem Krankenhaus wie dem Klinikum manifestiert. Schon deshalb steht das Klinikum mit seinen über 37.000 stationären und zusätzlich über 40.000 ambulanten Patienten regelmäßig im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Die Stabsstelle Presse/PR ist dabei so etwas wie die Schnittstelle zwischen dem Klinikum und der Öffentlichkeit. Sie selektiert interessante Informationen aus der Fülle an Neuigkeiten aus dem Klinikum und stellt sie in professioneller Form für die Öffentlichkeit bereit, indem sie Pressemitteilungen an die verschiedenen Medien verschickt oder selbst Medien veröffentlicht, aus denen sich Patienten, Ärzte und alle, die sich für medizinische Themen und das Klinikum interessieren, direkt informieren können.
Der selbst gesetzte Anspruch der Stabsstelle Presse/PR ist dabei nicht nur, spannende Themen verständlich und interessant aufzubereiten, sondern auch, authentisch zu informieren. Glaubwürdigkeit und Professionalität sind wichtige Attribute in der Pressearbeit. Medienvertreter wollen und müssen sich – bei aller kritischen Distanz – auf die Informationen aus dem Klinikum verlassen können und ein Stück weit Vertrauen haben. „Darum bemühen wir uns. Transparenz ist für uns sehr wichtig“, sagt Pressesprecher Joschi Haunsperger. „Im Klinikum gehen wir sehr offen mit verschiedensten Themen um und stellen uns auch kritischen Fragen.“ Dazu gehört auch der Umgang mit öffentlicher Kritik aus den Medien oder von anderer Stelle. Im Rahmen der sogenannten „Krisen-PR“ muss die Stabsstelle auch mit kritischen Fragen umgehen und gerade dann, wenn es einmal öffentliche Kritik rund um das Klinikum gibt, präsent sein und sachlich und kompetent damit umgehen.
Von der Pressekonferenz bis zum Ministerbesuch
Das Team der kleinen Abteilung informiert die Medien nicht nur durch eine Vielzahl von Pressemitteilungen über das breite Themenspektrum und die vielen Neuerungen, die das Klinikum bietet, sondern organisiert auch Pressekonferenzen und Hintergrundgespräche oder reagiert möglichst schnell und unkompliziert auf Presseanfragen, leitet auf Wunsch Interviews mit verschiedenen Gesprächspartnern aus dem Klinikum in die Wege und stellt Informationsmaterial wie Flyer und Broschüren zu den unterschiedlichsten Themen zur Verfügung. Pressevertreter werden begleitet und bei ihrer Arbeit im Klinikum unterstützt, etwa bei Fernsehdrehs, wie sie in den letzten Jahren im Klinikum regelmäßig der Fall waren, zum Beispiel für die Sendung „Galileo“ auf ProSieben, für das Bayerische Fernsehen und natürlich für die „AbendVisite“ auf intv. Ebenso werden Besuche teils hochrangiger externer Gäste vorbereitet und begleitet wie etwa der des Bayerischen Gesundheitsministers Markus Söder oder der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt im Januar und August 2009.
Eine wichtige Aufgabe der Stabsstelle Presse/PR ist die Organisation und Ausrichtung von Veranstaltungen aller Art. Dazu gehören medizinische Veranstaltungen wie Ärztekongresse, Patientenschulen, aber auch Tage der offenen Tür, Festveranstaltungen oder Events aus anderen Anlässen, die im Klinikum stattfinden oder an denen das Klinikum teilnimmt. Einen großen und wichtigen Teil davon machen die Kurse und Seminare der GesundheitsAkademie aus, die ebenfalls zur Stabsstelle gehört. Sie bietet seit Anfang 2006 ein breites Spektrum an Kursen aus den Bereichen Gesundheit und Fitness, aber auch Verwaltung und Management an. Großveranstaltungen wie der alljährliche Neujahrsempfang im Klinikum mit zahlreichen Ehrengästen oder der Tag der offenen Tür zum 25-jährigen Bestehen des Klinikums 2007, zu dem rund 25.000 Menschen kamen, sind für das Team der Stabsstelle Presse/PR „Großkampftage“ und erfordern teilweise eine monatelange Vor- und Nachbereitung.
Dem Klinikum ein Gesicht geben
Nicht nur Planung und Organisation, sondern auch die richtige Präsentation des Klinikums sind dabei wichtig. Der öffentliche Auftritt nach der sogenannten „Corporate Identity“ (CI), das heißt einem einheitlichen Logo und Erscheinungsbild, gehört zu den zentralen Aufgaben der Stabsstelle Presse/PR. Sie gibt dem Klinikum dadurch quasi nach außen ein Gesicht. Dafür gibt es sehr detaillierte Vorgaben, die die Stabsstelle Presse/PR gemeinsam mit professionellen externen Agenturen und Partnern entwickelt hat und auf deren Einhaltung sie achtet. Sie sind in einem umfangreichen CI-Handbuch festgehalten, das die Pressestelle des Klinikums immer wieder neu auflegt und den einzelnen Fachbereichen des Klinikums zur Verfügung stellt. Außerdem werden Mitarbeiter wie etwa die Internetbeauftragten aus verschiedenen Bereichen des Klinikums im Umgang mit der CI geschult.
Auch die zahlreichen Veröffentlichungen des Klinikums sind natürlich exakt nach diesen Vorgaben gestaltet. Dazu gehören neben Pressemitteilungen auch die verschiedenen Informationsschriften, die die Stabsstelle Presse/PR erstellt und zur Information herausgibt, darunter zahlreiche Flyer und Broschüren zu allen Kliniken und Instituten, zusätzlichen Angeboten sowie verschiedenen medizinischen Leistungen des Klinikums und seiner Töchter und Beteiligungen. Sie werden erarbeitet und stets aktualisiert. Texte müssen geschrieben, Fotos geschossen, CI-gerechte Layouts gesetzt und Druckaufträge vergeben werden, wie für die anderen Publikationen des Klinikums auch, die die Stabsstelle Presse/PR gestaltet.
Dazu gehören auch eine ganze Reihe von Veröffentlichungen, die sich an verschiedene Zielgruppen richten – an medizinische Laien ebenso wie an Ärzte und ein medizinisches Fachpublikum. Unter anderem bietet das Klinikum mit dem „KlinikumMedicus“ eine Publikation, die sich speziell an Ärzte richtet, mit der „KlinikumPersonal“ ein Medium für Mitarbeiter, mit der „PatientenInfo“ eine umfangreiche Informationsbroschüre für die Patienten oder mit dem „KlinikumJournal“ zum Beispiel eine professionell gestaltete Zeitschrift, die sich mit unterschiedlichsten Themen an ein breites Publikum wendet und über interessante Themen aus dem Klinikum berichtet. Hinzu kommen zahlreiche weitere Veröffentlichungen mit unterschiedlichen Themen und Zielgruppen.
Eine Mammutaufgabe ist auch die inhaltliche und optische Gestaltung des Internetauftritts des Klinikums. Der umfangreiche Netzauftritt des Schwerpunktkrankenhauses umfasst eine Vielzahl von Themen und Inhalten aus den verschiedensten Bereichen des Klinikums und richtet sich an unterschiedlichste Zielgruppen wie Ärzte, medizinisch interessierte Laien, Patienten, Bewerber oder andere Krankenhäuser. All diese Nutzer verfügen über einen jeweils unterschiedlichen Wissensstand, ein unterschiedliches Informationsbedürfnis und sollten dennoch gleich gut informiert werden. Der Internetauftritt muss daher auch entsprechend umfassend und vielschichtig sein.
Nicht nur nach außen, sondern auch im Klinikum sorgt die Stabsstelle Presse/PR für Informationsmöglichkeiten für die Mitarbeiter. Sie gibt nicht nur periodische Publikationen wie die Mitarbeiterzeitschrift „KlinikumPersonal“ oder der „PersonalIntern“ für die Mitarbeiter des Klinikums heraus, sondern informiert auch über das Intranet, das klinikumsintern Informationen für die Mitarbeiter des Schwerpunktkrankenhauses zur Verfügung stellt. Auch die interne Kommunikation wird als eine wichtige Aufgabe innerhalb des Klinikums gesehen. Schließlich sollen die Mitarbeiter bestmöglich über die Entwicklungen in verschiedensten Bereichen ihres Klinikums informiert sein und darin auch Informationen über sich und ihre Kollegen sowie die Früchte ihrer Arbeit wiederfinden. Außerdem schult die Stabsstelle Presse/PR regelmäßig andere Mitarbeiter im Umgang mit den Medien und in der Bereitstellung adäquater Informationen für die Öffentlichkeit, etwa die Internetbeauftragten der einzelnen Kliniken, die selbstständig mit Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeiter und mit Hilfestellung von Schulungen und entsprechender Richtlinien wie dem Handbuch für Corporate Identity, das die Stabsstelle Presse/PR regelmäßig herausgibt und aktualisiert, aktuelle Informationen aus ihrem Bereich online stellen können.
Die Stabsstelle Presse/PR übernimmt dabei nicht nur konzeptionelle Aufgaben, sondern setzt die Konzepte auch entsprechend um. Ihre Mitarbeiter verfassen selbst Texte, setzen grafische Gestaltungen um und organisieren die Produktion sowohl von Printprodukten als auch digitaler Medien. Die Vielzahl an Veröffentlichungen, Veranstaltungen und organisatorischen Belangen wäre allerdings ohne fremde Hilfe kaum zu schaffen. Und so arbeitet die Stabsstelle auch viel mit professionellen Partnern zusammen, um eine durchgehend hohe Qualität ihres großen „Outputs“ zu gewährleisten. Im Durchschnitt gibt das Klinikum alleine jeden Tag mehr als eine Pressemitteilung mit Neuigkeiten aus dem Klinikum heraus. Hinzu kommen jeden Monat mehrere Publikationen, Fernsehsendungen, Pressetermine, Aktualisierungen des Internetauftritts, Flyer, Broschüren oder auch Anzeigen. Aber das ist längst nicht alles: Auch Geschäftsberichte, Newsletter, Einladungen, Briefe und vieles mehr werden von der Stabsstelle Presse/PR erstellt und versendet. Zudem werden Führungen durch das Klinikum vorbereitet und durchgeführt, Werbegeschenke geordert und verteilt oder etwa an Messeständen Gewinnspiele oder Events aus der Rubrik „Gesundheit zum Anfassen“ wie Handmassagen oder Blutdruckmessungen organisiert.
Damit Briefe und Newsletter auch an der richtigen Stelle landen, hat die kleine Abteilung über die Jahre komplexe Verteilersysteme aufgebaut, die kontinuierlich gepflegt und aktualisiert werden. Mit den unterschiedlichsten Zielgruppen, insbesondere mit den verschiedenen Medien, hält die Stabsstelle so regelmäßig Kontakt und pflegt eine stets aktuelle Mediendatenbank. Alle Medienberichte, die mit dem Klinikum zu tun haben, werden dokumentiert und archiviert. Periodische Pressespiegel und Medienreports geben einen Überblick über die Resonanz der eigenen Arbeit und des Klinikums in der Öffentlichkeit.
Medien und Marketing
Als „Hybrid“-Konstruktion erfüllt die Abteilung, die als Stabsstelle direkt der Geschäftsführung des Klinikums zugeordnet ist, nicht nur die klassischen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch zahlreiche Marketingfunktionen. Die erfolgreiche Markenbildung des Klinikums mit seinem neuen Corporate Design, dem professionellen Layout-Auftritt und dem einheitlichen Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit geht zu einem erheblichen Teil auf die Arbeit dieser kleinen, aber sehr präsenten Abteilung zurück. Für ihre Öffentlichkeitsarbeit und insbesondere die erfolgreiche Umsetzung ihres Marketingkonzeptes sind Joschi Haunsperger und sein Team in den letzten Jahren auch bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. 2005 zum Beispiel bekam Haunsperger den Marketingpreis der Fachhochschule Ingolstadt überreicht, durfte 2007 auf einer Fachtagung in Köln den renommierten „KlinikAward“ entgegennehmen und erhielt im August 2009 vom „Zentralen Marketingclub in der Gesundheitswirtschaft“, einem Branchenverband im Bereich „Healthmarketing“, als erst zweiter Preisträger im Klinikbereich den „ZeMark Award“ für das beste Marketingkonzept. Auch der sogenannte „KlinikMedienCheck“ der renommierten Agentur Rotthaus hat in seinen Beurteilungen sowohl 2006 als auch 2008 den Publikationen des Klinikums durchwegs gute bis sehr gute Noten ausgestellt.
Für Joschi Haunsperger und sein Team sind solche Auszeichnungen zwar Anerkennung und die Bestätigung, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet, aber auf keinen Fall ein Grund, sich auszuruhen. Im Gegenteil: „Stillstand ist Rückschritt“ lautet das Motto der kommunikativen Abteilung. Um sich ständig weiterzuentwickeln, legt die man Wert auf klare Analysen und Ergebniskontrollen. Regelmäßig werden Analysen und Befragungen durchgeführt. Die Stabsstelle Presse/PR ist an Mitarbeiter-, Patienten- und Einweiserbefragungen beteiligt und führt Umfeld-, Wettbewerbs- und Potenzialanalysen durch, um zu sehen, wo man mit der eigenen Arbeit steht und wo es vielleicht noch Optimierungspotenzial gibt. Zu schnelllebig ist das Geschäft mit den Medien und der Information. Auch wenn Information flüchtig und schnell wieder veraltet ist – wer in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing erfolgreich sein will, der muss klaren Konzepten und mittel- sowie langfristigen Strategien folgen. Und das tut die Stabsstelle Presse/PR beständig, wie auch die fachkundigen Jurys bei den Preisverleihungen immer wieder als Begründung für die Preisvergabe herausgestellt haben.
Schon deshalb sind Joschi Haunsperger, Claudia Meyer und die anderen Mitarbeiter der Abteilung immer im Klinikum unterwegs oder am Kommunizieren – oft auch beides gleichzeitig. Denn wer angesichts der vielen Neuerungen in einem so großen Haus wie dem Klinikum Ingolstadt immer auf dem neuesten Stand sein will und sich überall zumindest ein wenig auskennen muss, der muss stets in Kontakt und im Gespräch mit allen Schaltstellen im Haus sein. Schon daher ist Haunsperger im Klinikum bekannt wie ein bunter Hund. Wie gesagt: Wenn er durchs Klinikum läuft, kommt er schon deshalb aus dem Grüßen kaum mehr heraus.
- weitere Informationen finden Sie unter: kliniksprecher -
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